Sich selbst verleugnen

Was der Schöpfer in dem Neuen Bund Seinem Volk Israel verspricht, ist das Sein Volk wieder Seine Torah (Gebote) halten wird.

Was der Schöpfer in dem Neuen Bund Seinem Volk Israel verspricht, ist das Sein Volk wieder Seine Torah (Gebote) halten wird (Jer 31:31). Diese Verheißung geht zuerst an das gelobte Volk - Judah und Israel, und die Heiden werden an diesem Bund teilhaftig werden (Eph 2:12).

Die Zusammenfassung der Torah, liefet uns Yeshua im Neuen Testament:

Matthäus 22:
35 und einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, stellte ihm eine Frage, um ihn zu versuchen, und sprach:
36 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz?
37 Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«
38 Das ist das erste und größte Gebot.
39 Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«
40 An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.

Die Torah, sagt Messias Yeshua, hängt von diesen zwei Punkten ab: Gott und die Menschen zu lieben. Diese zwei Zitate kommen wiederrum aus der Torah:

5.Mose 6:5 Und du sollst YHVH, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

3.Mose 19:18 Du sollst nicht Rache üben, noch Groll behalten gegen die Kinder deines Volkes, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Ich bin YHVH.

Um also die Vollkommenheit der Torah halten zu können, müssen wir in Yeshua bleiben (Joh 15:5). Um in Yeshua zu sein, sagt der Messias, müssen wir uns selbst verleugnen (Luk 9:23). Weswegen müssen wir, um Gottes Gebote zu halten, bereit sein uns selbst zu verleugnen? Weil der Kern der Sünde Selbstsucht ist. Lebt jemand nur nach seinen Gelüsten, sucht dieser immer seinen eigenen Vorteil, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Allgemeinheit: Gottes Ehre sucht ein Solcher erst recht nicht.

So hat der Schöpfer diese Erde aber nicht vorgesehen. Wir benötigen Richtlinien, um für das Wohl unser Mitmenschen beizutragen und wir möchten in allem Gott die Ehre darbieten. Dies können wir nur aus reiner Liebe vollbringen, die nur Gott uns schenkt. Daher ist auch die Liebe die Erfüllung der Torah (Röm 13:10).

Beispiele

*Bequemlichkeit und Faulheit führt dazu, dass jemand keiner Arbeit nach geht. Andere müssen dafür dann mehr arbeiten, um ihn zu tragen. So werden andere ausgebeutet. Mit dieser Haltung sündigt ein Mensch gegen seine Mitmenschen und somit gegen Gott.

*Ein Mann bevorzugt es, mehrere Partner zu haben, damit er sich für eine Frau nicht entscheiden muss. Dies Haltung ist natürlich selbstzentriert, denn praktisch gesehen hat der durchschnittliche Mann keine Mittel oder Möglichkeiten, Kinder mehrere Frauen zu ernähren und denen Liebe zu schenken. So greift er in dem Prozess eventuell sogar zu Verhütung, und kommt Gottes Plan und Gebot die Erde zu bevölkern, nicht nach. Gottes Plan hat hier vorgesorgt und gebietet eine Ein Mann, Eine Frau Ehe (Matt 19:4-6). Egoismus führt zum Bruch dieses Gebotes, und wieder sündigt der Mensch gegen seinen Schöpfer, indem er Dessen Ordnungen - um die eigenen Gelüsten zu bedienen - übertritt.

*Jemand fürchtet sich, seinen Mitmenschen zu ermahnen, damit dieser nicht böse auf ihn sei. Die klassische Ausrede in einem solchen Fall ist, den anderen "nicht verletzen zu wollen". In Wahrheit ist findet eine Selbstverschonung statt, um die "gute Beziehung" zum anderen nicht zu zerstören und selber gut darzustehen, während der andere aber ins Verderben läuft. Hier fehlt auch wieder die biblische Liebe und wird durch eine Selbsterdachte ersetzt, die dem eigenen Ich wesentlich besser dient.

Biblische Liebe

Aufrichtige, biblische Liebe wird mir in Situationen helfen, in der ich selber von dem Ereignis nicht sonderlich viel "Profit" schlagen werde - aber nehme es in Kauf, um Gott zu ehren und meinen Mitmenschen zu dienen. Um Yeshua näher zu kommen, ist es daher erforderlich, sich selbst täglich zu verleugnen. Natürlich dürfen wir uns auch Gutes tun: denn in der Schrift existert das Gebot, uns selbst zu Grunde zu richten, nicht.

Das biblische Gebot ist es ja auch, den Anderen das beizumessen, wie man es sich für sich selbst erwünscht (Matt 7:12). Erst wenn alle meine Handlungen darauf ausgerichtet sind, das Gott die Ehre bekommt oder, dass mein Mitmensch aus meinen Bemühungen weiterkommt, erfülle ich Gottes Auftrag hier auf Erden. Dies macht uns, durch das Blut des Lammes und den Geist Gottes, zu wahren Nachfolgern des Messias.

 

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