Frucht der Lippen

Anbetung, Lob und Dank an den Schöpfer YHVH zu richten, ist dem Volk Seines Eigentums vorbehalten.

Es ist die Frucht, welche lediglich aus einer Beziehung zu YHVH geschieht und kann, entsprechend nur aus der selbigen Intimität, hervorgebracht werden. Zuvor muss YHVH das Volk, welches dieses vollbringen kann, erwählen. Denn es gab keinen, der nach Gott fragte! (Ps 14:2-3). Dieses Volk, das dem Schöpfer anhänglich wird, ist Israel. Die Erlösung dieses Volkes stellt ein zentrales Thema in der Heiligen Schrift dar; denn YHVH Elohim sucht den Austausch nur mit dem Menschen, der in Seinen Satzungen leben möchte (Spr 28:9). Dies ist was Israel versinnbildlicht. Diese Menschen, also die Wurzel aus dem natürlichen Stamm Abrahams, genießen dabei den Vorteil, dass sie Gottes Satzungen direkt empfangen haben.

RÖMER 3:1 Was ist nun der Vorteil des Juden? Oder was der Nutzen der Beschneidung? 2 Viel, in jeder Hinsicht. Denn zuerst sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden.

Dieser natürliche Stamm, hat nun den Auftrag, dem Rest der Welt zu zeigen, wie eine Beziehung zu YHVH praktisch ausgelebt wird. Durch sie werden dann die Nationen (Heiden oder Goyim) zu Gott gezogen (Sach 8:23), und in Gottes Familie eingepfropft (Rom 11:17). Juden und Heiden werden somit zu der großen Familie ihres Gottes werden. Dies ist das wahre Israel (Gal 6:16), was YHVH die ganze Zeit im Sinn hatte und mit „Israel“ meint. Um diesen Bund der Menschheit zu bestätigen, erwählte sich YHVH einen Mann, Abraham. YHVH gab dem Stammespatriarch ein „Zeichen des Bundes“ – und dies war die Beschneidung. [Hier zu merken: die Beschneidung ist wie ein Siegel des eigentlichen Bundes zu sehen]. Dieser eigentliche Bund ist Vertrauen und Glaube an Gott.
(Bitte lies dazu auch den folgenden Abschnitt von dem Apostel Paulus. Er fasst dieses Prinzip hier hervorragend zusammen).

RÖMER 4:1-11
1 Was wollen wir denn sagen, dass Abraham, unser Vater, nach dem Fleisch erlangt hat? 2 Wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott. 3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet«. 4 Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung;  5 wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 Ebenso preist auch David den Menschen glückselig, dem Gott ohne Werke Gerechtigkeit anrechnet: 7 »Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind; 8 glückselig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet! 9 Gilt nun diese Seligpreisung den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir sagen ja, dass dem Abraham der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet worden ist. 10 Wie wurde er ihm nun angerechnet? Als er beschnitten oder als er noch unbeschnitten war? Nicht als er beschnitten, sondern als er noch unbeschnitten war! 11 Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er schon im unbeschnittenen Zustand hatte, damit er ein Vater aller unbeschnittenen Gläubigen sei, damit auch ihnen die Gerechtigkeit angerechnet werde;

Wirklich sehr schön beschrieben vom Apostel Paulus! YHVH erlöst den Menschen, und bestätigt diese Beziehung dann mit einem Siegel. Das Siegel (Beschneidung) ist nicht die Gerechtfertigung, sondern ein wichtiges Zeichen – als Beweis für die Herzensbeziehung, die man zu YHVH hat!

Um nun diese Herzensbeziehung zu YHVH zu verstehen; und zu sehen und zu erleben was es bedeutet, den Schöpfer zu kennen, hätte man sich zu den Zeiten des Patriarchen, an Abraham wenden müssen. Denn von den ganzen Familien auf der Erde, war seine zu dem Zeitpunkt die einzige, die wusste was YHVH wohlgefällig war! Ist dies nicht eine erstaunliche Tatsache?

1.MOSE 18:17
Da sprach YHVH: Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? 18 Abraham soll doch gewiss zu einem großen und starken Volk werden, und alle Völker der Erde sollen in ihm gesegnet werden. 19 Denn ich habe ihn ersehen, dass er seinen Kindern und seinem Haus nach ihm gebiete, den Weg YHVH zu bewahren, indem sie Gerechtigkeit und Recht üben, damit YHVH auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.

Natürlich hatte YHVH es so erwählt, Sich dem Abraham zu offenbaren. Aus sich heraus konnte unser Vater Abraham dies nicht vollziehen. Hier ist es also gut zu verstehen, dass die Beziehung zu YHVH nur erfolgen und bestehen kann, wenn man um Seine Wege weiß und diese als Lebenswandel einhält. Dies stellt die intime Beziehung dar, welche der Mensch einst zu YHVH hatte und welche YHVH auch für Sein Volk wiederherstellt. Amen!

Nun ist es aber möglich, das äußere Zeichen und Siegel dieser Beziehung des Herzens tragen zu wollen, ohne die Herzensbeziehung zu YHVH zu haben. Dies sehen wir beispielhaft in Ismael, der am selben Tag wie sein Vater Abraham im Fleische beschnitten wurde (1.Mo 17:26), aber keine Achtung vor YHVHs Verheißungen und Wegen hatte (1.Mo 21:9). Dieser Zustand des Herzens in Ismael, sobald er offenbart wurde, stellte nun nicht mehr die eigentliche Ausrichtung des Bundes dar. Und so war Ismael, obwohl ein physischer Sohn Abrahams – gleich wie er auch physisch das Siegel des Bundes im Fleische trug aber nicht im Herzen hatte – in Wirklichkeit nicht der wahre Sohn Abrahams, nach Gottes Verheißung. Er musste daher also vertrieben werden. Dass Ismael nicht mit Isaak zusammen erben sollte (1.Mo 21:10), stellt das Prinzip einer abgesprochenen Sohnschaft dar.

Der Same Ismaels ist dabei in der Welt heute noch sehr aktiv und wird es bis zum Ende der Zeit weiter sein. Dieser Same wird äußerliche Zeichen tragen, aber im Herzen nie bei YHVH sein.

Dass Abraham, als Modell des Glaubens an YHVH, Vater aller weiteren Gläubigen sein wird, schwor YHVH bei sich selbst persönlich (1.Mo 22:16, Heb 6:13). Das folgende Prinzip, wie wir es von Paulus gelesen haben, besteht weiterhin und ist intakt. Das natürliche Haus Abrahams (natürliches Israel), bleibt immer die Wurzel und die Nationen kommen, durch diesen bestehenden Bund, zu Gott. Wie töricht wäre es z.B. zu behaupten, wie einige es leider heute tun, dass Israel abgeschnitten oder verworfen sei? Da es ohne sie keine Erlösung geben kann (Jer 33:25-26). Die Beschneidung des Fleisches deutet, in Wahrheit also auf die Beschneidung im Herzen (5.Mo 10:16). Der Bund mit Vater Abraham ist der Eingang der Beziehung zu YHVH. Abraham wird, im Ersten und im Neuen Testament, als unser Vater beschrieben (1.Mo 17:5, Jes 51:1-2, Rom 4:1, Gal 3:9,29, Jak 2:21).

Aber dieser Bund mit Vater Abraham war nur ein Vorschatten auf den wahren Bund, den YHVH für uns bereithielt! Nach dem Sündenfall, brauchten wir wegen der Verstocktheit, Dunkelheit und Sündhaftigkeit unseres Herzens, einen Weg zurück, den nur YHVH ebnen konnte. Unsere Herzen mussten zurück zu Ihm, oder für immer von Ihm abgeschnitten werden. Da aber auf uns Allen wegen unserer Rebellion, die Todesstrafe ruhte, hatten wir keinen Ausweg. Es gab keine Aussicht, dass unsere Herzen je beschnitten werden könnten. Wenn es nun aber jemanden gäbe, der diese Todesstrafe freiwillig auf sich tragen würde, dann würde YHVH dieses Opfer annehmen und unsere Herzen wären zu Ihn frei! HalleluYAH an das Lamm Gottes, Yeshua. Er ist dieses Opfer, durch welches wir zum Vater können. Er wurde Mensch, um für uns Menschen die Schuld zu tragen. Er trug die volle Stärke des Zorns Gottes auf Sich, damit uns vergeben wird. Gottes Gerechtigkeit wurde somit auch vollständig bedient.

DIE TÜR IST YESHUA

Yeshua ist also die wirkliche und einzige Tür, durch Die wir zum Vater können (Joh 10:1-7). Denn in Ihm bewahrheitet sich, in reeller Form, alles was der Abramische Bund als Vormodell darstellte. Wenn wir Yeshua vertrauen, wird Er diese Herzensbeziehung zum Vater wiederherstellen. Das Zeichen (Siegel) des Bundes wird es sein, dass wir nicht mehr nach dem Fleischlichen handeln werden, denn Er wird uns verändern . Dieses wurde bereits mit dem Zeichen der physischen Beschneidung, im Haus Abraham, symbolisiert! Kannst du sehen, wie sich alles ergänzt? Noch im Fleische zu sein bedeutet, die „Werke des Fleisches“ zu vollbringen. Diese sind mitunter Neid, Selbstsucht, Hass, Betrug, Gier, Geiz, Verleumdung, Bitterkeit, Zorn (Rom 1:28-32, 1.Kor. 6:9-10, Gal 5:19-21). Wer also in einer solchen Lebenshaltung wandelt, hat noch nicht das Siegel des Bundes bekommen. Das Fehlen dieses Siegels wird somit zum Beweis, dass die Herzensbeziehung (Beschneidung) nicht vollbracht wurde und noch auf sich wartet.

Wie bei Ismael, wäre es also möglich, äußere Dingen zu vollbringen, ohne dass das Herz voller Gottesliebe ist. Dies ist der wirkungslose Versuch, nach den Werken des Fleisches wieder Frieden mit Gott zu haben. Da dieser eigene Weg des Menschen den Heilsplan Yeshuas verachtet, können die, welche im Fleische sind, Gott nie gefallen (Rom 8:8); sie sind in Wahrheit Seine Feinde (Phil 3:18).

Zu diesem Bund in Yeshua, kommen wir nur durch Glauben (Rom 4:3, Heb 11:1,6). Im täglichen Austausch mit Gott durch Yeshua, wird unsere Beziehung zu Ihm gestärkt und wir lernen mehr und mehr Seine Wege, um eines Tages durch Sein Blut vollkommen vor Ihm stehen zu können. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass dieser Bund in Yeshua, den Bund mit Abraham nicht zu Nichte macht! Wenn Yeshua als Erlöser kommt, um sündlos die Todesstrafe auf sich zu nehmen, kann Er dabei den zuvor etablierten Bund nicht übertreten. Yeshua wird uns vielmehr die Aspekte des Bundes noch näherbringen und uns verdeutlichen, was es im Kern heißt, Gott zu verstehen. Yeshua kam also um die Bündnisse mit den Vorvätern zu bestätigen (Rom 15:8).

FREIER AUSTAUSCH MIT GOTT

Vor dem Sündenfall, war der Mensch es gewohnt, mit YHVH frei zu kommunizieren. Erst nach der Übertretung, fürchtete sich Adam und musste sich vor Gott verstecken (1.Mo 3:8). Ein Mann hatte dadurch alle weiteren Menschen von Gott getrennt und durch ihn kam der Tod (Rom 5:12). Alle Menschen [Adams Kinder], sündigen wiederum auch und können ebenfalls nicht zurück zu Gott. So waren es düstere Aussichten für den Mensch, hätte YHVH uns Seine Erlösung nicht versprochen!

Israel,  das erlöste und einzige Volk YHVHs, erhält aus dieser Erlösung ein weiteres Geschenk. Israel bekommt von Gott ein Modell der Hoffnung, welches auf den Urzustand zurückblicken lässt und das Endziel der Erlösung veranschaulicht. Dieses findet sich in der Stiftshütte wieder. Einer wird nun für das ganze Volk vor Gott treten, um für Adams Sünde zu sühnen! Akzeptiert Gott diesen, wird Gott das ganze Volk akzeptieren. Dieser eine Mann tritt also für die Menschenkinder ein, die alle wegen eines Mannes nicht mehr vor Gott kommen konnten. (Alle wurden ja von Gott getrennt in ihrer Sünde, weil ein Mann, Adam, sündigte). Die Menschenkinder, die vertreten sind, werden aber nicht alle Menschen der Erde sein. Sondern nur die, welche durch YHVH erlöst wurden. So suchen wir in Israel nun eifrig nach diesen einen Mann, dem diese hohe Verantwortung aufgetragen wurde.

Aber, dieser irdische Mensch kann vorerst auch nur ein Mann mit Sünden sein . So musste dieser erst einmal lernen und es beigebracht bekommen, wie man sich in Gottes Anwesenheit verhält und bewegt. Schnell können wir erkennen, dass dieses Modell so noch nicht ganz perfekt sein kann (Heb 7:23). Dieser Mann wird uns aus der Schrift, in der Funktion und dem Amt des Hohepriesters, versinnbildlicht. Da jener auch ein sündhafter Mensch war, galt auch für ihn das Prinzip der Erlösung. Entsprechend musste er ebenso diese Erlösung vorerst bekennen und daran zurückdenken. Ehe er also am Versöhnungstag für das gesamte Volk einstehen konnte, musste er erst einmal für sich und die eigenen Sünden seines Hauses opfern. Aus sich heraus, kann er nicht vor Gott stehen. Auch er kommt nur vor Gott , weil Ein Anderer dieses nötige Opfer an Sich vollbracht hatte. Dies war sehr wichtig zu etablieren in der Torah! Wir befinden uns hier somit noch im Ausblick auf Den, Der kommen soll. Dieser war aber noch nicht gekommen, daher wird ein reines Tier dieses zukünftige, Große Opfer vorerst darstellen. Somit bestätigt der menschliche Hohepriester auf  diesem Weg, seine eigene Unzulänglichkeit (2.Mo 28, 3.Mo. 16:5-6, Heb 5:2). Denn, er ist nur ein Repräsentant, war aber aufgerufen nach dem wahren Vorbild zu wandeln und musste sich dafür an Gottes Ordnungen halten. Für diesen beständigen Dienst musste er immer der heiligste Mann in Israel sein.

DAS OPFERN IM PRIESTERTUM

Dieses beständige Opfern bestätigt und erinnert uns daran, dass es Gott kostete, um uns diese Herzensbeziehung wieder zu ermöglichen, welche Er uns verspricht (Jer 31:31, Jer 32:39, Hes 11:19). Daran gilt es also als erstes zu denken: wir können nur vor Ihm stehen und wieder mit Ihm kommunizieren, durch das Blutopfer Seines Sohnes. Israel wurde geboten, tägliche Opfer darzubringen. Speziell gab es das Morgen und das Abendopfer (2.Mo 29:38-42), welche nie ausgehen durften. Täglich, wird Israel  in all den Opfergaben, an die Realität der Erlösung des Allmächtigen erinnert.

Wenn dieses nun etabliert ist, geht es nun darum, sich nach dem eigentlichen Ziel auszustrecken: das tägliche Kommunizieren mit YHVH, wie es einst mal war. Auch dies können wir noch nicht direkt aus uns selbst tun. Wir brauchen wieder diesen Mittler. Dieser ist immer noch der Hohepriester! Er wird nun tagtäglich vor Gott reingehen, um das Anliegen, Bitten und Danken des Volkes Israels darzubringen. Dies wird in der Stiftshütte durch das Räucherwerk symbolisiert, welches auf dem Goldenen Altar dargebracht wird. Dieser Altar steht direkt vor dem Vorhang. Hinter dem Vorhang befand sich die Bundeslade, welche den Thron Gottes auf Erden darstellte!

2.MOSE 30:6 Und du sollst ihn vor den Vorhang stellen, der vor der Lade des Zeugnisses hängt, und vor den Sühnedeckel, der auf dem Zeugnis ist, wo ich mit dir zusammenkommen will.

Macht dieses Sinn? Gottes Thron kehrte somit, inmitten Seines erlösten Volkes Israel, zurück. Gottes Herrlichkeit war über der Bundeslade und versicherte dem Volk, dass Er bei ihnen war.

DER GOLDENE RÄUCHERALTAR

Gedenken wir noch bitte kurz, dass der Räucheraltar erst zum Schluss in der Torah beschrieben wird; wenn es um den Bau der Stiftshütte geht. Dies liegt natürlich daran, dass die reine Gemeinschaft und Kommunikation zu YHVH das Ziel der Erlösung sein wird. Aber zuvor, müssen erst alle anderen Prämissen für diesen Austausch, zwischen Schöpfer und Mensch, stimmen.

So wird erst der Thron (Bundeslade) beschrieben, bis hin zu dem Amt und der Kleidung der Priester - welche dann durch die Opfergaben und das Räucherwerk für das Volk mitteln sollen. Und dann erst der Ort, wo das Räucherwerk eigentlich hinkommen soll: direkt vor Gott. Es gibt einen Grund, weswegen wir so viel Fundament schaffen möchten, bevor wir zum eigentlich Kern kommen. Im Buch der Offenbarung, lesen wir, wie dieses (Räucherwerk/Gebet) gut beschrieben wird: 5:8 Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.

8:3 Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, der hatte ein goldenes Räucherfass; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, damit er es zusammen mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron ist. 4Und der Rauch des Räucherwerks stieg auf vor Gott, zusammen mit den Gebeten der Heiligen, aus der Hand des Engels.

Auf welchem Wege diese Gebete vor YHVH kommen, sehen wir wiederum gut in dem irdischen Modell der Stiftshütte beschrieben. Aaron, dem Hohepriester, wurde diese Aufgabe anvertraut.

2.MOSE 30:7 Und Aaron soll wohlriechendes Räucherwerk auf ihm räuchern, Morgen für Morgen; wenn er die Lampen zurichtet, soll er es räuchern. 8Und auch wenn Aaron zur Abendzeit die Lampen zurichtet, soll er es räuchern. Es soll ein beständiges Räucherwerk sein vor YHVH  bei euren [künftigen] Geschlechtern.

Auf dem Altar, vor YHVHs Thron, durfte allerdings nur spezielles Räucherwerk gebracht werden, wie von Ihm vorgegeben:  2.MOSE 30:9: Ihr sollt kein fremdes Räucherwerk auf ihm darbringen und auch kein Brandopfer, kein Speisopfer; und ihr sollt kein Trankopfer auf ihm ausgießen.

GEBET UND ERLÖSUNG GEHEN EINHER!

Wir rufen uns dabei in Erinnerung, dass dieses Räuchern für das Volk nur möglich war, nachdem die Person des Hohepriesters akzeptiert wurde. Es wird ein Tag kommen, wo jeder einzelne Erlöste mit Gott von Angesicht zu Angesicht wieder direkt kommunizieren kann. Bis dahin aber, befolgen wir YHVHs Weisung, dass wir einen Mittler haben müssen. Das Räucherwerk, wird also kennzeichnen, ob die Gebete vor dem Thron, wirklich über den richtigen Weg kommen. Da Gebet ja nur aufgrund des Opfers vorgebracht werden kann, welches diese Herzensbeziehung überhaupt ermöglichte, sehen wir folgende Verknüpfung: das Räucherwerk wird angezündet von dem Altar (dem großen, ehernen Altar vor der Stiftshütte) , auf dem die Opfer täglich gebracht werden! Räucherwerk, angezündet von dem Feuer des beständigen Opfer, wäre dann authentisch, dargebrachtes Räucherwerk!

4.MOSE 17:6 Am folgenden Morgen aber murrte die ganze Gemeinde der Kinder Israels gegen Mose und gegen Aaron und sprach: Ihr habt das Volk YHVH getötet! 7 Und es geschah, als sich die Gemeinde gegen Mose und gegen Aaron versammelt hatte, wandten sie sich der Stiftshütte zu, und siehe, da bedeckte sie die Wolke, und die Herrlichkeit YHVH erschien. 8 Und Mose und Aaron gingen vor die Stiftshütte. 9 Und YHVH redete zu Mose und sprach: 10 Entfernt euch aus der Mitte dieser Gemeinde, so will ich sie in einem Augenblick vertilgen! Sie aber fielen auf ihr Angesicht. 11 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm die Räucherpfanne und tue Feuer vom Altar hinein und lege Räucherwerk darauf; und geh schnell zu der Gemeinde und erwirke Sühnung für sie! Denn der Zorn ist von YHVH ausgegangen; die Plage hat begonnen! 12 Da nahm Aaron [die Räucherpfanne], wie Mose gesagt hatte, und lief mitten unter die Gemeinde. Und siehe, die Plage hatte unter dem Volk angefangen; und er legte das Räucherwerk darauf und erwirkte Sühnung für das Volk;

FREMDES RÄUCHERWERK

Es gab Instanzen, wo Räucherwerk auf eine Weise gebracht wurde, wie nicht von YHVH verordnet. In diesen Fällen starben die Opfernden einen sofortigen Tod, nach YHVHs Gericht:

3.MOSE 10:1 Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer dar vor YHVH, das er ihnen nicht geboten hatte. 2 Da ging Feuer aus von YHVH und verzehrte sie, so dass sie starben vor YHVH. 3 Und Mose sprach zu Aaron: Das hat YHVH gemeint, als er sprach: »Ich will geheiligt werden durch die, welche zu mir nahen, und geehrt werden vor dem ganzen Volk!« Und Aaron schwieg still. (Siehe auch 4.Mose 16).

ALLES WIRD IN YESHUA ERFÜLLT

Unser Herr Yeshua ist also der Hohepriester, der jetzt im Himmel für uns mittelt! (1.Ti 2:5, Heb 2:17, 3:1, 4:14-15, 5:5, 6:20, 7:26, 8:1, 9:11-28, 10:21). Yeshua, menschlich gewesen, aber sündlos, kann daher vor Gott direkt stehen, ohne das Opfer eines Tieres zu benötigen (Heb 7:27), denn alle Opfer deuteten seit den Vorzeiten auf Ihn! Er ist es, Der uns aus der Sünde erlöste und uns die Herzensbeziehung zum Vater ermöglicht. Durch Ihn beten wir zum Vater und Er mittelt für uns vor dem Thron (1.Joh 2:1). Alles geschieht somit durch Yeshua. Unsere Kommunikation zum Vater, welche durch Yeshua geschieht, sind unsere Gebete. Diese werden dem Vater täglich direkt vor dem Thron dargebracht!

BESCHNEIDUNG UND WORT

Wir sprachen von der Beschneidung, welche am Hause Abrahams vollbracht wurde. Es ist interessant, dass YHVH dem Abraham direkt nach der Beschneidung erschien (1.Mo 18:1). Nachdem dies geschah, redete Abraham mit YHVH von Mund zu Mund! (1.Mo 18:22-33). Hier sehen wir, wie der Allmächtige mit Abraham, nach der vollbrachten Beschneidung, kommuniziert. Wir sprachen davon, dass der Prozess der Erlösung darin gipfeln wird, dass sich der Erlöste wieder in der vollkommen hergestellten Beziehung zum Schöpfer befinden wird. Einen kleinen Ausblick sehen wir hier also bei Abraham, der nach der Fleischesbeschneidung direkt mit YHVH kommunizieren konnte. Das Beschneiden des Fleisches deutet auch auf den heiligen Samen (Nachkommen), welchen der Gläubige hervorbringen wird. So gesehen, konnte er vor seiner Herzensbeschneidung keinen guten Samen hervorbringen. Dass Abraham im Herzen beschnitten ist, wird als Siegel in der Beschneidung des Fleisches bezeugt. Der Gute Same, der nun aus ihm kommt, deutet auf den vollendeten Prozess der Herzensbeschneidung, und die Frucht hiervon bringt, er im physischen hervor. Isaak welcher der Sohn der Verheißung ist, kam ja erst, nachdem Abraham beschnitten wurde! Ismael war der Sohn, aus der Zeit seiner Unbeschnittenheit im Fleische, und dieser war nicht der Same der Verheißung.

Wir können aber manchmal sehen, wie das Wort in der Bibel mit dem Samen/Saat umschrieben wird (Mar 4:14, Luk 8:11). Unser Samen ist in diesem Sinne, auch das Wort welches wir reden. Unser Wort soll dabei Gottes Wort sein (1.Pet 4:11). Könnte man daher bei uns erkennen, dass wir wahrhaftig beschnitten sind, anhand des Wortes welches wir täglich aussprechen? Wie reden wir mit unseren Familienmitgliedern, Freunde, Bekannten und Nachbarn? Wie sieht es hier denn in Wirklichkeit aus?

HEBRÄER 13:15 Durch ihn lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!

Unsere Gebete werden nun jeden Tag vor dem Thron des Vaters dargebracht. Worauf das ganze, tagtägliche Opfern hindeutete, ist, dass unsere Erlösung teuer erkauft wurde. Wir bekennen damit, dass wir einen Mittler benötigen, sündig sind oder waren, und dass wir selbst nicht würdig sind. Wegen des Opfers Yeshuas wurden wir jedoch erlöst! Das Opfern ist daher ein Prozess in der Wiederherstellung, denn wir verharren nicht am Opferaltar. Wir möchten zu den Ereignissen in der Stiftshütte, wo unsere Gebete (Kommunikation mit YHVH) vor Gott kommen. Fremdes Feuer darf aber nicht vor Ihm. Welche Rede ist dann vor unserem Schöpfer wohlgefällig? Yeshuas Opfer wird in uns erst vollkommen, wenn unser Gebet vor dem Vater gebracht werden kann! Ohne dass wir zum Vater annehmbar beten, steht die Frucht des gesamten Erlösungswerk noch aus. Macht dies alles Sinn?

DIE ZUNGE

Nun erst kommen wir zum weiteren Kernpunkt des Themas. Was von uns erwartet wird in Yeshua, ist ein heiliges, gottgeweihtes Leben (Rom 12:2). Das Reden aber mit YHVH (Gebet) beschreibt eine wiederhergestellte Beziehung zum Vater und ist das einzige, was heute von uns direkt vor YHVHs Thron gebracht wird. (Wir lasen, dass keine anderen Opfer, wie z.B. Trankopfer, auf dem Goldenen Altar gebracht werden durften). Aus dem Prozess der Stiftshütte sahen wir also, dass das annehmbare Räucherwerk für die Akzeptanz der Person sprach!

Was wir am Tag so reden, wann wir es tun und wie, mag in unserer Kultur daher oft als witzig, kess, spontan, autark oder modern bei vielen ankommen. Aber wie sieht unser Himmlische Vater das, was wir Tag täglich reden? Dieser Bereich könnte ein sehr herausfordernder Aspekt sein, den wir als Gläubige zu bewachen haben. Wenn wir Gott mit unserem Mund loben und zu Ihm beten, wird dieser gleiche Mund andere nicht zerreisen, beschimpfen, erdniedrigen und verleumden können!

JAKOBUS 3:2-11
2 Denn wir alle verfehlen uns vielfach; wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.    3 Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib 4 Siehe, auch die Schiffe, so groß sie sind und so rauh die Winde auch sein mögen, die sie treiben — sie werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht des Steuermannes will. 5 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer — welch großen Wald zündet es an! 6 Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt. 7 Denn jede Art der wilden Tiere und Vögel, der Reptilien und Meerestiere wird bezwungen und ist bezwungen worden von der menschlichen Natur; 8 die Zunge aber kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel voll tödlichen Giftes! 9 Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes gemacht sind; 10 aus ein und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. Das soll nicht so sein, meine Brüder! 11 Sprudelt auch eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervor? 12 Kann auch, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen, oder ein Weinstock Feigen? So kann auch eine Quelle nicht salziges und süßes Wasser geben.

Alles was von unseren Lippen kommt, soll eigentlich, in jeglicher Weise, ein Opfer für YHVH sein.

HOSEA 14:2 Nehmt Worte mit euch und kehrt zu YHVH um! Sagt zu ihm: Vergib alle Schuld und nimm an, was gut ist! Wir wollen die Frucht unserer Lippen als Opfer STRONGS NR H6499 darbringen.

Hinter dem Wort Opfer ist das hebräische Wort par /פר und bedeutet Stier. Ein Stier ist das wertvollste und köstlichste Tier, welches als Opfer dargebracht werden konnte. Aus diesem erkennen wir, dass unsere Lippen (Worte) vor YHVH, das beste und köstlichste aus unserer Anbetung darstellen können. So gab es dann Übersetzungen, wie z.B. die LXX (Die Griechische Septuaginta; aus dem Hebräischen übersetzt), welche diesen Vers auf diese Weise übersetzen:

LXX und der syr. Üs.; Mas. T.: "Wir wollen als Stiere unsere Lippen als Opfer darbringen".

Wenn wir das, was wir bisher betrachtet haben, uns vor Augen halten, macht dies sehr viel Sinn. Da unsere Erlösung darauf hinzielt, eines Tages wieder mit YHVH zu sprechen, werden unsere Lippen (Worte) natürlich rein sein. Wir sahen ja z.B. auch, dass Ismael sich in seiner Unbeschnittenheit verriet, indem er spottete! Der Mund ist bei diesem Spott (Lachen) aktiv gewesen.

Im Tanakh lesen wir, dass manchmal die Befürchtung vorhanden war zu sterben, nachdem Gott von Menschen gesehen wurde (Ri 13:22). YHVH sagt Selber, dass kein Fleisch Ihn sehen kann, ohne zu sterben (2.Mo 33:20). Als der Prophet Jesaja den Schöpfer sah, sagte er etwas Bemerkenswertes:

JESAJA 6:5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den YHVH Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.

Etwas muss dem Prophet hierbei deutlich gewesen sein. Sein Herzenszustand offenbart sich in der Tatsache, dass seine Lippen (Worte) unrein waren. Wären unsere Herzen absolut rein, wie Yeshuas es ist, dann würden wir nur Gutes reden können. Unsere Lippen sind also an unsere Herzen verknüpft. Wenn jemand Bitteres oder Gehässiges redet, dann ist dies in der Regel kein Zufall. Oh, sind wir nicht alle noch hierin – der eine mehr, der eine weniger –  manchmal gefangen?! Wie wichtig es ist, unsere Herzen in dieser Angelegenheit stetig unserem Messias vorzubringen. Somit wird all das, was aus unserem Munde kommt rein sein, und unsere annehmbaren Gebete kommen auf, vor Gottes Thron!

MARKUS 7:17 Und als er von der Menge weg nach Hause gegangen war, fragten ihn seine Jünger über das Gleichnis. 18 Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreift ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht verunreinigen kann? 19 Denn es kommt nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Weg, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. 20 Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 21 Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, 22 Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.

MATTHÄUS 15:10 Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! 11 Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.

Wir sagen also nicht, dass der Mensch nur durch das „schöne Reden“ vor Gott gerechtfertigt wird. Was aber aus dem Munde kommt, deutet auf den Zustand des Herzens. Wenn der Mund unrein ist, ist das Herz es auch und in diesem Zustand, können wir nicht vor YHVH treten. Yeshua erklärt uns, dass das, was aus unseren Mund herauskommt, aufzeigt, was im Herzen ist.

DAS HERZ, FÜR DIE LIEBLICHE REDE DES MUNDES, VON YESHUA GEREINIGT

Die Übung wird also nicht sein, sich in Angst und durch Krampf, auf die Reinheit der Rede zu fokussieren, sondern darauf zu schauen, dass das Herz durch Yeshuas Blut stetig gereinigt wird. Die Erlösung ist es, ein reines Herz zu bekommen, ein gereinigtes Gewissen vor Gott zu haben und die Früchte dieser Erlösung zu zeigen: Heilsame Worte, die auf die vollkommene Beschneidung verweisen! Schauen wir uns ein paar Abschnitte an, in denen es in der Schrift, um das gesprochene Wort geht. YHVH schuf Himmel und Erde durch Sein Wort. Wir sind in Seinem Abbild geschaffen und unsere Worte sollen erbauen und ermutigen, wie unser Vater es tut. In Yeshua können wir dies vollbringen.

SPRÜCHE 18:21 Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, der wird ihre Frucht essen.

ÜBER WITZELEIEN

EPHESER 5:3 Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt;  4 auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung.

IRRLEHREN UND GESCHWÄTZ

2.TIMOTHEUS 2:16 Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit, 17 und ihr Wort frisst um sich wie ein Krebsgeschwür. Zu ihnen gehören Hymenäus und Philetus, 18 die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen, und so den Glauben etlicher Leute umstürzen.

FALSCHE REDE WEGEN GOTTLOSIGKEIT

RÖMER 3:12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! 13 Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; 14 ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, 15 ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; 16 Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht. 18 Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.

UNSERE WORTE WERDEN BEGUTACHTET

MATTHÄUS 12:33 Entweder pflanzt einen guten Baum, so wird die Frucht gut, oder pflanzt einen schlechten Baum, so wird die Frucht schlecht! Denn an der Frucht erkennt man den Baum. 34 Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund. 35 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor. 36 Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. 37 Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden!

Hier gibt es noch mehr Verse, die betrachtet werden können! (3.Mo 19:16, Ps 15:3,50:20,52:4,64:3, 140:3, Spr 11:9, 26:8, 26:22, Luk 6:45, 1.Pet 3:10, 1.Kor 6:10, Eph 4:31-32, Kol 3:8).

Wir können sicherlich erkennen, wie die Lauterkeit unseres Herzens an dem sichtbar wird, was aus unserem Mund herauskommt. Unsere Münder wurden geschaffen, um Gott zu loben, zu preisen und Ihm die Ehre zu geben! Was aus unserem Mund kommt ist YHVH sehr wichtig. Wir wiederholen, dass die Selbstreformation nicht das ist, was wir anstreben. Als erstes müssen unsere Herzen durch den Messias gereinigt werden, um Gutes aus dem Mund hervorzubringen. Dies ist allein Yeshuas Werk. Wenn wir erkennen, dass es uns in diesem Bereich mangelt, und wir uns mit unserem Mund versündigt haben, dann dürfen wir es bekennen und um Vergebung und Heilung bitten (Ps 32:5). YHVH wird uns vergeben und heilen!

PSALM 19:15 Lass die Worte meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig sein vor dir, YHVH, mein Fels und mein Erlöser!

Unsere Rede sei allezeit lieblich, erbauend und angenehm vor unserem Himmlischen Vater, Dem in Yeshua alle Ehre gebührt! Amen.